Hoch auf dem alten Thurme steht,
Des Helden edler Geist,
Der, wie das Schiff vorübergeht,
Es wohl zu fahren heißt.
„Sieh, diese Senne war so stark,
Dieß Herz so fest und wild,
Die Knochen voll von Rittermark,
Der Becher angefüllt;
Mein halbes Leben stürmt’ ich fort,
Verdehnt’ die Hälft’ in Ruh.
Und du, du Menschen-Schifflein dort,
Fahr immer, immer zu.“
| Sigle | Titel | Überlieferungsform | |
|---|---|---|---|
| S 8 | Goethe’s Schriften. Achte … | Druck | |
|
H.3 | Vermischte Gedichte, Erst … | Reinschrift |
| H.24a | Johann Kaspar Lavaters … | 🚧 |
| Relation | Bezugsentität | Quelle |
|---|---|---|
| verfasst von | Johann Wolfgang Goethe | H.3, H.24a , S 8 |
| hat Bezug zu | Kräuter, Keilschen | H.3 |
| hat Bezug zu | Johann Kaspar Lavaters | H.24a |
| datiert auf | 18. Juli 1774 | Brüning/Henke 2025 |
| datiert auf | Juli 1774 | MA 1.1, 884 |
| überliefert in | 2 Handschriften | H.3, H.24a |
| überliefert in | Druck | S 8 |
| Teil von | Vermischte Gedichte, Erste Sammlung | H.3 |
| Vorheriger Nachbar in der Überlieferung | Rastlose Liebe | S 8, H.3 |
| Nächster Nachbar in der Überlieferung | An ein goldnes Herz, das er am Halse trug | S 8, H.3 |