»Sie saugt mit Gier …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
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Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Sie saugt mit Gier …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 3,176
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93943

Historisch überlieferte Fassungen

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Fliegengift.

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Sie saugt mit Gier verräthrisches Geträncke,
Unabgesetzt, vom ersten Zug verführt;
Sie fühlt sich wohl, und längst sind die Gelencke
Der zarten Beinchen schon paralisirt,
Nicht mehr gewandt die Flügelchen zu putzen,
Nicht mehr geschickt das Köpfchen aufzustutzen,
Das Leben so sich im Genuss verliert.
Zum stehen kaum wird noch das Füsschen taugen,
So schlürft sie fort und, mitten unterm Saugen,
Umnebelt ihr der Todt die tausend Augen
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Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 27/64 Notizbuch mit Notizen zur … Notizbuch
🚧 H.205 Sie saugt mit Gier, … Reinschrift
🚧 H.148 , 🚧

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe 27/64, H.205, H.148
überliefert in 3 Handschriften 27/64, H.205, H.148
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Menschengefühl 27/64
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Den Musen-Schwestern fiel es ein H.148
Nächster Nachbar in der Überlieferung Es hört doch jeder nur 27/64
Nächster Nachbar in der Überlieferung Wenn du am breiten Flusse wohnst H.148