Geweihter Platz

»Wenn zu den Reihen der Nymphen …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Geweihter Platz
Alternativer Titel (normiert, vorläufig)
Unter Wielands Büste
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Wenn zu den Reihen der Nymphen …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 2,128,2
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93437

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

Geweihter Platz

Wenn zu den Reihen der Nymphen, die eine Mondnacht versammelt,

Sich die Grazien heimlich von dem Olympus gesellen,

Hier belauscht sie der Dichter, und hört die schönen Gespräche,

Sieht den freundlichen Tänzen, den stillen Bewegungen zu;

Was der Himmel Herrliches hat, was glücklich die Erde

Reitzendes immer gebar, erscheint dem wachenden Träumer:

Dann erzählt er’s den Musen, und daß die Götter nicht zürnen,

Lehren ihn die Musen bescheiden Geheimnisse sprechen.

Historisch überlieferte Fassungen

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Unter Wielands Büste, im Garten zu Tiefurth.

Zur synoptischen Ansicht wechseln

Wenn zu den Reihen der Nymphen
Die eine Mondnacht versammlt
Sich die Grazien heimlich
Von den Olympe gesellen,
Hier belauscht sie der Dichter
Und hört die schönen Gespräche
Sieht den heiligen Tanz
Ihrer Bewegungen zu.
Was der Himmel herrliches hat
Was glücklich die Erde
Reizendes hervorbringt
Erscheint dem wachenden Träumer
Dann erzählt ers den Musen
Und das die Götter nicht zürnen
Lehren ihn die Musen
Bescheiden Geheimniße sprechen.
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Wenn zu den Reihen der Nymphen die eine Mondnacht versammelt
Sich die Grazien heimlich von dem Olympus gesellen;
Hier belauscht sie der Dichter und hört die schönen Gespräche
Sieht dem reizenden Tanz ihrer Bewegungen zu.
Was der Himmel herrliches hat was glücklich die Erde
Reizendes hervorbringt erscheint dem wachenden Träumer
Dann erzählt ers den Musen und daß die Götter nicht zürnen
Lehren ihn die Musen bescheiden Geheimniße sprechen.

Unter Wielands Büste, im Garten zu Tiefurth.

Zur synoptischen Ansicht wechseln

Wenn zu den Reihen der Nympfen
Die eine Mondnacht versammelt
Sich die Grazien heimlich
Von dem Olympe gesellen,
Hier belauscht sie der Dichter
Und hört die schönen Gespräche
Sieht den heiligen Tanz
Ihrer Bewegungen zu.
Was der Himmel Herrliches hat
Was glücklich die Erde
Reizendes hervorbringt,
Erscheint dem wachenden Träumer
Dann erzählt ers den Musen,
Und das die Götter nicht zürnen
Lehren ihn die Musen
Bescheiden Geheimniße sprechen.
Wenn zu den Reihen der Nymphen, dieeine Mondnacht versammelt,
Sich die Grazien heimlich von dem Olympusgesellen,
Hier belauscht sie der Dichter, und hört dieschönen Gespräche,
Sieht den freundlichen Tänzen, den stillen Bewegungen zu;
Was der Himmel Herrliches hat, was glücklich die Erde
Reitzendes immer gebar, erscheint dem wachenden Träumer:
Dann erzählt er’s den Musen, und daß dieGötter nicht zürnen,
Lehren ihn die Musen bescheiden Geheimnissesprechen.
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Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
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🚧 H.10:2 Sammlung von Gedichten un … Abschriften
🚧 H.5b Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 H.4 Vermischte Gedichte, … Reinschrift
🚧 H.103 Geweihter Platz, … Abschrift
🚧 S 8 Goethe’s Schriften. Achte … Druck
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Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.10:2, H.5b, H.4, H.103 , S 8
datiert auf 1782 Brüning/Henke 2025
datiert auf 1782 MA 2.1, 588
überliefert in 4 Handschriften H.10:2, H.5b, H.4, H.103
überliefert in Druck S 8
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5b
Teil von Vermischte Gedichte, Zweyte Sammlung H.4
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Sorge H.10:2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Philomele H.5b, H.4, S 8
Nächster Nachbar in der Überlieferung Entschuldigung H.10:2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Der Park H.5b, H.4, S 8