Erwählter Fels

»Hier im Stillen gedachte der Liebende …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Erwählter Fels
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Hier im Stillen gedachte der Liebende …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 2,127,1
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93434

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

Erwählter Fels

Hier gedachte still ein Liebender seiner Geliebten;

Heiter sprach er zu mir: werde mir Zeuge, du Stein!

Doch erhebe dich nicht, du hast noch viele Gesellen;

Jedem Felsen der Flur, die mich, den Glücklichen, nährt,

Jedem Baume des Walds, um den ich wandernd mich schlinge,

Ruf’ ich weihend und froh: bleibe mir Denkmahl des Glücks!

Dir allein verleih’ ich die Stimme, wie unter der Menge

Einen die Muse sich wählt, freundlich die Lippen ihm küßt.

Historisch überlieferte Fassungen

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Hier gedachte still ein Liebender seiner Geliebten
Heiter sprach er zu mir: werde mir Zeuge du Stein!
Doch überhebe dich nicht du hast noch viele Gesellen.
Jedem Felsen der Flur die mich den Glücklichen nährt
Jedem Baum des Walds um den ich wandernd mich schlinge
Ruf ich weyhend und froh bleibe mir Denkmal des Glücks.
Dir allein verleih ich die Stimme wie unter der Menge
Einen die Muse sich wählt, freundlich die Lippen ihm küsst.
Hier gedachte still ein liebender seiner Geliebten.
Heiter sprach er zu mir: werde mir Zeuge du Stein
Doch erhebe dich nicht du hast noch viele Gesellen.
Jedem Felsen der Flur die mich den Glyklichen naehrt
Jedem Baume des Walds um den ich wandernd mich schlinge
Ruf ich weihend und froh werde mir Denkmal des Glyks.
Dir allein verleih ich die Stimme wie unter der Menge
Einen die Muse sich waehlt freundlich die Lippen ihm kyss
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Hier gedachte still ein Liebender seiner Geliebten,
Heiter sprach er zu mir werde mir Zeuge, du Stein!
Doch erhebe dich nicht, du hast noch viele Gesellen,
Jedem Felsen der Flur die mich den Glücklichen nährt,
Jedem Baum des Walds, um den ich wandernd mich schlinge,
Ruf ich weihend und froh: bleibe mir Denckmal des Glücks!
Dir allein verleih ich die Stimme, wie unter der Menge
Einen die Muse sich wählt, freundlich die Lippen ihm küßt.
Hier gedachte still ein Liebender seiner Geliebten
Heiter sprach er zu mir: werde mir Zeuge der Stein!
Doch erhebe dich nicht du hast noch viele Gesellen.
Jedem Felsen der Flur die mich den Glücklichen nährt,
Jedem Baume des Wald‘s um den ich wandernd mich schlinge,
Ruf ich ihm weihend und froh: werde mir Denkmahl Denkmal
Dir allein verleih ich die Stimme wie unter der Menge
Einen die Muse sich wählt, freundlich die Lippen ihm küßt.
Hier gedachte still ein Liebender seiner Geliebten;
Heiter sprach er zu mir: werde mir Zeuge,du Stein!
Doch erhebe dich nicht, du hast noch viele Gesellen;
Jedem Felsen der Flur, die mich, denGlücklichen, nährt,
Jedem Baume des Walds, um den ich wandernd mich schlinge,
Ruf’ ich weihend und froh: bleibe mirDenkmahl des Glücks!
Dir allein verleih’ ich die Stimme, wie unterder Menge
Einen die Muse sich wählt, freundlich dieLippen ihm küßt.
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Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
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🚧 H.10:2 Sammlung von Gedichten un … Abschriften
🚧 H.99b 🚧 🚧
🚧 H.5b Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 H.4 Vermischte Gedichte, … Reinschrift
🚧 GSA 54/158 🚧 🚧
🚧 S 8 Goethe’s Schriften. Achte … Druck
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Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.10:2, H.99b, H.5b, H.4, GSA 54/158 , S 8
datiert auf Frühling 1782 Brüning/Henke 2025
datiert auf Ende April / Anfang Mai 1782 MA 2.1, 589
überliefert in 5 Handschriften H.10:2, H.99b, H.5b, H.4, GSA 54/158
überliefert in Druck S 8
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5b
Teil von Vermischte Gedichte, Zweyte Sammlung H.4
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Philomele H.10:2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Erkanntes Glück H.5b, H.4, S 8
Nächster Nachbar in der Überlieferung Wechsellied zum Tanze H.10:2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Ländliches Glück H.99b, H.5b, H.4, GSA 54/158, S 8