Herbstgefühl

»Fetter grüne, du Laub …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Herbstgefühl
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Fetter grüne, du Laub …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 1,83
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93030
Kennung in der Gemeinsamen Normdatei
1208528629

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

Herbstgefühl

Fetter grüne, du Laub’,

Am Rebengeländer

Hier mein Fenster herauf;

Gedrängter quellet,

Zwillingsbeeren, und reifet

Schneller und glänzend voller.

Euch brütet der Mutter Sonne

Scheideblick; euch umsäuselt

Des holden Himmels

Fruchtende Fülle;

Euch kühlet des Mondes

Freundlicher Zauberhauch,

Und euch bethauen, ach!

Aus diesen Augen

Der ewig belebenden Liebe

Vollschwellende Thränen.

Historisch überlieferte Fassungen

Fetter grüne du Laub
Das Rebengeländer
Hier mein Fenster herauf
Gedrängter quillet
Zwillingsbeeren, und reifet
Schneller und glänzend voller
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle.
Euch kühlet des Monds
Freundlicher Zauberhauch
Und euch bethauen, Ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
WohlVollschwellende Trähnen

Herbstgefühl 1775.

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Fetter grüne du laub
das Rebengeländer
Hier meine Fenster hieauf!
Gedrängter quillet
Zwillingsbeeren und reifet
Schneller und glänzend voller
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umsäuselt
des holden Himmels
Fruchtende Fülle.
Euch kühlet des Monds
Freundlicher Zauberhauch
und euch bethauen, ach
aus diesen augen
der ewig belebenden liebe
vollschwellende Thränen.
Fetter grüne, du Laub!
Das Rebengeländer,
Hier mein Fenſter herauf.
Gedrängter quillet
Zwillings-Beere! und reifet
Schneller, und glänzet voller.
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umſäuſelt
Des holden Himmels
Früchtende Fülle.
Euch kühlet des Monds
Freundlicher Zauberhauch;
Und euch bethauen, Ach!
Aus dieſen Augen,
Der ewig belebenden Liebe
Voll ſchwellende Thränen.
Fetter grüne du Laub
Das Rebengeländer
Hier meine Fenster herauf!
Gedrängter quillet
Zwillingsbeeren und reifet
Schneller und glänzend voller
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle.
Euch kühlet des Monds
Freundlicher Zauberhauch
Und euch bethauen, ach
aus diesen Augen
der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Thränen.
🚧
Fetter grüne, du Laub!
Das Rebengelender,
Hier mein Fenſter herauf.
Gedrängter quillet
Zwillings-Beere! und reifet
Schneller, und glänzet voller.
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblik, euch umſäuſelt
Des holden Himmels
Früchtende Fülle.
Euch kühlet des Monds
Freundlicher Zauberhauch;
Und euch bethauen, Ach!
Aus dieſen Augen,
Der ewig belebenden Liebe
Voll ſchwellende Thräuen.
Fetter grüne, du Laub,
Am Rebengeländer
Hier mein Fenster herauf
Gedrängter quellet,
Zwillings beeren, und reifet
Schneller und glänzend voller.
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick; Euch euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle . ;
Euch kühlet des Mondes
Freundlicher Zauberhauch
Und euch bethauen, ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Trähnen.
Fetter grüne, du Laub!
Das Rebengeländer,
Hier mein Fenſter herauf.
Gedrängter quillet
Zwillings-Beere! und reifet
Schneller, und glänzet voller.
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umſäuſelt
Des holden Himmels
Früchtende Fülle.
Euch kühlet des Monds
Freundlicher Zauberhauch;
Und euch bethauen, Ach!
Aus dieſen Augen,
Der ewig belebenden Liebe
Voll ſchwellende Thränen.
Fetter grüne, du Laub’,
Am Rebengeländer
Hier mein Fenster herauf;
Gedrängter quellet,
Zwillingsbeeren, und reifet
Schneller und glänzend voller.
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick; euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle;
Euch kühlet des Mondes
Freundlicher Zauberhauch,
Und euch bethauen, ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Thränen.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 H.21a Herbstgefühl, Reinschrift … Reinschrift
🚧 H.20 Gedichtsammlung (Sammelha … Gedichtsammlung (Sammelhandschrift)
🚧 H.17a Handexemplar Goethes von … 🚧
🚧 H.20 (Transkription) Abschrift von Julius Wahl … Abschrift
🚧 H.5a Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 Hagen-Nr. 535 Iris. Zweyter Band Druck
🚧 H.3 Vermischte Gedichte, Erst … Reinschrift
🚧 s.3 J. W. Goethens Schriften … Druck
🚧 S 8 Goethe’s Schriften. Achte … Druck

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.21a, H.20, H.17a, H.20 (Transkription), H.5a, H.3 , Hagen-Nr. 535, s.3, S 8
hat Bezug zu Hermann Hasenclever H.21a
hat Bezug zu Kräuter, Keilschen H.3
datiert auf Herbst 1775 Brüning/Henke 2025
datiert auf September 1775 Eibl 1, 896
datiert auf September 1775 MA 3.2, 439
überliefert in 6 Handschriften H.21a, H.20, H.17a, H.20 (Transkription), H.5a, H.3
überliefert in 3 Drucken Hagen-Nr. 535, s.3, S 8
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5a
Teil von Vermischte Gedichte, Erste Sammlung H.3
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Einschränkung H.20
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung An Zachariä H.17a, s.3
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Mit einem gemahlten Band H.20 (Transkription)
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Frühzeitiger Frühling H.5a
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Den Männern zu zeigen Hagen-Nr. 535
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Vom Berge H.3, S 8
Nächster Nachbar in der Überlieferung An ein goldnes Herz, das er am Halse trug H.20
Nächster Nachbar in der Überlieferung An Lottchen H.17a, s.3
Nächster Nachbar in der Überlieferung Rastlose Liebe H.5a, H.3, S 8